Nur auf den hinteren Plätzen
Geschrieben von Botschaft - 07/03/2009
Mit Gewalt wollen ultraorthodoxe Fanatiker in Jerusalem zusätzliche Buslinien erzwingen – damit Frauen von Männern getrennt sitzen
Normalerweise herrscht Gedrängel an den meisten Haltestellen der strengreligiösen Gegenden Jerusalems.
Sobald die Busse vorfahren, streben Männer in schwarzen Mänteln und Hüten sowie züchtig gekleidete Frauen zur Ihr, um einen guten Platz an ergattern. Vergangene Woche aber bot sich ein ganz anderes Bild: Die Haltesteilen waren leer. Religiöse Fanatiker bewarfen stattdessen die Busse im ultraortodoxenen Viertel Mea Sehearim mit Steinen, zerstachen Reifen und bedrohten Angestellte. Auch im benachbarten Gerda kam es zu Demonstrationen. Die Betreiberfirma Egged sah sich gezwungen, den Busverkehr kurzzeitig auszusetzen.
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