Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Archive for September 2008

Mädchen attackieren 14-Jährigen Türken in Magdeburg

Posted by Botschaft - 30/09/2008

Im Magdeburger Stadtzentrum sollen vier Mädchen einen 14-jährigen Jungen türkischer Abstammung gequält haben. Wie die Polizei mitteilte, haben die Mädchen den Jungen auf der Strombrücke zunächst angepöbelt. Als er nicht reagierte, hätten sie ihm eine glühende Zigarette am Hals ausgedrückt. Sie sollen erst von ihrem Opfer abgelassen haben, als es laut um Hilfe rief. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Übergriff gestern abend beobachtet haben.

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Milde Anklage für brutalen Neonazi

Posted by Botschaft - 29/09/2008

Als er in das Zelt der 13-Jährigen und ihres 10 Jahre älteren Bruders eindrang, fackelte der bekannte Neonazi Kevin S. nicht lange: Das schlafende junge Mädchen verletzte er durch einen Schlag auf den Kopf mit einer Glasflasche schwer, ihr Bruder – ebenfalls schlafend – wurde mit einem Klappspaten verprügelt. Die beiden Opfer hatten im Juli an einem Jugendcamp der Linkspartei am Neuenhainer See in Nordhessen teilgenommen. Die Hessenschau berichtete damals: 

Im Rechtsextremen Newsportal Altermedia verhöhnte man die beiden Opfer nach der Tat und bedauerte lediglich, dass Kevin S. zu einer Haftstrafe verurteilt werden könnte. Zitat (auf einen Link zu Altermedia verzichte ich aus nahe liegenden Gründen):

Die 13-Jährige ist nichts weiter als ein Kollateralschaden in den Auseinandersetzungen zwischen Rechts und Links. Schließlich wird sie ja wohl niemand gezwungen haben, im SOLID-Jugendcamp zu übernachten oder an der Demonstration gegen Rechts einen Tag zuvor teilzunehmen. Dann gehört es gewissermaßen auch zum Berufsrisiko, in Auseinandersetzungen mit politischen Kontrahenten zu geraten. Eine Erfahrung die der eine oder andere politisch aktive Zeitgenosse unabhängig von der ideologischen Ausrichtung früher oder später machen muss. Im Fall der jungen Dame eben einfach ein bisschen früher, so dass sie jetzt wenigstens einen tatsächlichen Grund hat, gegen „Nazis“ zu sein und sich nicht hinter gutmenschlichen Propaganda-Floskeln verstecken muss.

[…]

Zweifellos muss aber auch eine andere Frage geklärt werden. Nämlich warum sich ausgerechnet, der namentlich bekannte Aktivist Kevin S. an solchen Kindereien beteiligt hat? So sollte gerade ideologisch gefestigten Aktivisten klar sein, dass sie am allerwenigsten nutzen, wenn sie ihre Zeit in Haft verbringen, schon gar nicht wegen solchen Unsinn. Wobei sich der angerichtete Schaden aus politischer Sicht auch in Grenzen halten dürfte. Momentan ist in Hessen ohnehin nichts zu gewinnen.

Doch Kevin S. hat Glück. Weil ein rechtsmedizinisches Gutachten im Nachhinein zu dem Schluss kam, dass die Verletzungen doch nicht lebensgefährlich gewesen sein sollen, unterstellt die zuständige Staatsanwaltschaft Kevin S. nun keine Tötungsabsicht mehr. Er wird sich wahrscheinlich nur noch wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten müssen.

Mir wird allerdings nie einleuchten, warum man jemand, der schlafenden, völlig wehrlosen Jugendlichen mit Glasflasche und Klappspaten gezielt auf den Kopf schlägt, nicht die Absicht gehabt haben soll, seine Opfer umzubringen. (PK)

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Heftige Kritik an Abhörzentrale/Hamburger Polizei beschützt Nazis

Posted by Botschaft - 29/09/2008

Die geplante Abhörzentrale deutscher Sicherheitsbehörden stößt auf den Widerstand des Bundesrechnungshofes. Die Bonner Behörde kritisierte in einer Stellungnahme, über die das Nachrichtenmagazin Focus in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, die Zusammenlegung der Abhöraktivitäten als zu teuer.

Die Hamburger Polizei hat eine Kundgebung gegen die Eröffnung eines Nazigeschäfts in der Innenstadt behindert. Die Beamten hätten gegen zahlreiche der etwa 200 Antifaschisten Platzverweise ausgesprochen, berichteten Augenzeugen. Neonazis, die sich in dem zur Thor-Steinar-Kette gehörenden Laden aufhielten, hätten u.a. den Hitlergruß gezeigt.

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Kriegsgegner = Terroristen?

Posted by Botschaft - 26/09/2008

Verfahren nach Paragraph 129 in Berlin eröffnet. Plädoyer der Angeklagten für legitimen Widerstand gegen Krieg und Besatzung. Prozeßbeobachter unter Generalverdacht

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen begann am gestrigen Donnerstag vor dem Berliner Kammergericht der Prozeß gegen drei Berliner Antimilitaristen. Ihnen wird nach Paragraph 129 Strafgesetzbuch die »Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung« vorgeworfen. Gemeint ist eine »militante gruppe« (mg), die laut Bundesanwaltschaft für 25 Brandanschläge verantwortlich sein soll. Die drei Angeklagten waren am 31. Juli 2007 verhaftet worden, nachdem sie Brandsätze unter Bundeswehr-LKW gelegt haben sollen.

Vor dem Moabiter Gerichtsgebäude forderten Dutzende Demonstranten die Einstellung des Verfahrens gegen Axel H., Florian L. und Oliver R. »Jedes Herz ist eine antimilitaristische mg« hieß es auf einem Plakat. Dies schien auch die Berliner Justiz zu befürchten. Denn alle Besucher, darunter die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, und der Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), Heiner Fink, mußten sich einer schikanösen Eingangskontrolle unterziehen. Nicht einmal Kugelschreiber oder Tempotaschentücher durften mit in den Gerichtssaal genommen werden. Ausweise wurden unter dem Vorwand kopiert, so mögliche Störer im Gerichtssaal zu entlarven. Doch Verteidiger Sven Lindemann äußerte die Befürchtung, diese Daten würden an die anwesenden Beamten des Landeskriminalamtes weitergegeben. »Schon am Prozeß interessierte Bürger stehen für den Staatsschutzsenat offenbar unter dem Generalverdacht, Terroristen zu sein«, kritisierte Ulla Jelpke die sechs im Gerichtssaal anwesenden bewaffneten Polizisten. Die Verteidigung beantragte erfolglos, diese Sicherheitsverfügung als unverhältnismäßig abzulehnen, da so die Öffentlichkeit psychisch eingeschüchtert werde. Die Verhandlung wurde lediglich ausgesetzt, bis eine Stunde nach Prozeßbeginn die letzten der rund 50 zugelassenen Besucher die Eingangskontrollen absolviert hatten.

»Die Bundesanwaltschaft hält Akten zurück«, protestierte Anwalt Lindemann noch vor Verlesung der Anklage. Mindestens 31 Aktenordner, die Geheimdiensterkenntnisse und Ergebnisse der bis zum Jahr 2001 zurückreichenden Überwachungsmaßnahmen gegen die »mg«-Verdächtigen enthalten, würden der Verteidigung vorenthalten. Bei mehreren Treffen zwischen Verfassungsschutz und Bundesanwaltschaft sei zudem gegen das Trennungsgebot von Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden verstoßen worden. »Der Verfassungsschutz ist der eigentliche Herr des Verfahrens«, so Lindemann. Über eine von der Verteidigung aufgrund der unvollständigen Akteneinsicht beantragte Aussetzung oder Einstellung des Verfahrens wurde nicht entschieden.

»Hier sitzen die falschen Leute auf der Anklagebank und sollen als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung nach Paragraph 129 verurteilt werden«, leitete Axel H. die gemeinsame Prozeßerklärung der drei Angeklagten ein. Vor Gericht würden Kriegstreiber und -befürworter sowie Rüstungskonzerne gehören. Die Angeklagten verurteilten die Politik der Bundesregierung und die Beteiligung der Bundeswehr an Massakern in Afghanistan. Widerstand, »der das Ziel hat, die Gewalt des Krieges, die Kriegswirtschaft sowie das Militär anzugreifen, um eine Situation der Besatzung, die Ermordung von Zivilistinnen und Zivilisten und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen zu unterbinden«, sei legitim. Die Prozeßerklärung endete mit den Worten »Für eine kommunistische Gesellschaftsordnung« und dem Tucholsky-Zitat »Krieg dem Krieg, Friede auf Erden.«

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Mach den Sicherheitscheck™!

Posted by Botschaft - 26/09/2008

Die allgemeine konkret abstrakte Gefahrenlage wird immer gefährlicher! Auch du kannst – potenziell oder mutmaßlich – ein Gefährder/eine Gefährderin sein. Absolviere deshalb noch heute den Sicherheitscheck™!

gefunden habe ich das hier

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CDU gegen Ausstellung über antischwule Gewalt

Posted by Botschaft - 25/09/2008

Im Rathaus Berlin-Reinickendorf darf die Ausstellung „Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt“ nach der Intervention von Stadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) nicht gezeigt werden. Maneo und der LSVD planen dagegen eine Protestaktion am Donnerstag.

Maneo

Die CDU will offenbar keine Bilder von Opfern antischwuler Gewalt im Rathaus sehen. Bild: Maneo

Die aus zwölf Schautafeln bestehende Wanderausstellung des Anti-Gewalt-Projektes Maneo sollte auf Initiative des Reinickendorfer Bezirksparlaments im Foyer des Rathauses gezeigt werden. Stadträtin Schultze-Berndt und der Kulturausschuss äußerten jedoch Bedenken, die Ausstellung könne für Jugendliche nicht geeignet sein, weil auf den Fotos schwere Körperverletzungen zu sehen sind. Statt im Rathaus sollte die Ausstellung daraufhin im Fontanehaus gezeigt werden. Aber auch hier wollte das Bezirksamt das Foyer nicht zur Verfügung stellen. Stattdessen sollte die Ausstellung in einen kleinen abgeschlossenen Raum, der nur über lange verwinkelte Gänge zu erreichen ist, abgeschoben werden. Aus diesem Grund sagte Maneo-Projektleiter Bastian Finke die Ausstellung schließlich ab.

Die Ausstellung zeigt Fotos von schwulen Männern, die Opfer homosexuellenfeindlicher Gewalttaten wurden. Sie dokumentiert die teilweise lebensgefährlichen Verletzungen der Opfer. Ziel ist es, für das Ausmaß und die Folgen homophober Hassdelikte zu sensibilisieren und solchen Gewalttaten vorzubeugen. Die Ausstellung wurde bereits an vielen öffentlichen Orten präsentiert, zum Beispiel im Rathaus Wilmersdorf. Im Oktober wird sie im Foyer des Berliner Polizeipräsidiums zu sehen sein.

Nach der Verbannung aus dem Rathaus Reinickendorf laden Maneo und der LSVD für Donnerstag zu einer Protestaktion um 11.30 Uhr im Foyer des Rathauses Reinickendorf. Im Rahmen dieser Aktion sollen die im Rathaus unerwünschten Bilder der Öffentlichkeit vorgestellt werden. LSVD und Maneo wollen Reinickendorfer Bürgern die Gelegenheit geben, sich selbst eine Meinung zu bilden.

CDU Reinickendorf

In Reinickendorf gab es in den letzten Jahren bereits mehrfach Auseinandersetzungen zwischen Homo-Aktivisten und den Behörden. So hatte Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) 2007 die Anliegen von Schwulen und Lesben mit denen der NPD verglichen (queer.de berichtete). Sie weigerte sich, zum CSD die Regenbogenfahne zu hissen, wie es zuvor die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen hatte. Erst in diesem Jahr wurde sie von Innensenator Erhart Körting (SPD) dazu gezwungen (queer.de berichtete). (queer.de)

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Gelbe Hand lädt zum Wettbewerb

Posted by Botschaft - 23/09/2008

Wettbewerb beginnt
Bereits zum vierten Mal schreibt der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ e.V. den Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ aus. Alle Schülerinnen und Schüler von Berufsschulen, Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen und Mitglieder von Gewerkschaften sind aufgerufen, Beiträge gegen Ausgrenzung, Rassismus und für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt einzusenden.

Gesucht werden Beiträge der unterschiedlichsten Art. Sie sollen andere dazu ermuntern, selbst gegen Rassismus und für Gleichberechtigung aktiv zu werden. Dazu muss weder viel Zeit investiert werden noch ist großes technisches Knowhow erforderlich. Viel wichtiger ist es, einen kreativen Zugang zum Thema zu finden und dadurch couragiertes Handeln erfahrbar zu machen. Die Darstellungsformen können frei gewählt werden. Hierfür bieten sich eine Fülle von Möglichkeiten an.

Zum Beispiel: die Dokumentation eines Projektes Aufsätze, Reportagen, Interviews ein Film, Fotos bzw. eine Fotostory, eine Ausstellung ein einfaches Computerspiel oder eine Animation ein Logo für eine Kampagne Songs Plakate, Postkarten, Bilder, Collagen und, und, und……

Der Flyer zum Herunterladen.

Wer kann mitmachen?
Teilnehmen können Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen, Schülerinnen und Schüler aus Berufsschulen und alle Jugendliche, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden – aus dem gesamten Bundesgebiet. Das sind beispielsweise: Azubis eines Jahrgangs mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern Klassenverbände an Berufsschulen und überbetrieblichen Ausbildungszentren mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Arbeits- und Projektgruppen aus Berufsschulen, Betrieben und Verwaltungen Jugend- und Ausbildungsvertretungen (JAV) gewerkschaftliche Organisationen oder ähnliche Initiativen.

Sie alle sind aufgerufen, sich zu beteiligen und mit einem Beitrag ein kreatives Zeichen zu setzen: gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander. Bedingung für die Teilnahme am Wettbewerb ist der Bezug des Beitrages zur Arbeitswelt. Das Alter der einzelnen Teilnehmenden spielt keine Rolle.

Preise
Für die ersten drei Preise werden Geldpreise vergeben. Für den 4.–10. Preis gibt es Sachpreise.

Ursprünge
Die Ursprünge des Vereins liegen in der Aktion „SOS racisme“, die in den 1980er-Jahren in Frankreich entstand. Unter dem Logo der Gelben Hand wurde 1985 von der Redaktion des Gewerkschaftsmagazins „ran“ und der Gewerkschaftsjugend schließlich der Verein gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, „Mach meinen Kumpel nicht an!“ gegründet.

Verdi

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