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Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Die falschen Behauptungen der Muslimophoben

Posted by Botschaft - 07/09/2008

Bestimmte Personen aus bestimmten politischen Richtungen dichten ja immer wieder insbesondere den Muslimen ein sehr Gewaltorientiertes Verhalten gegenüber Frauen an. Frei nach dem Motto, wenn uns sonst nix gerade einfällt, um Muslime zu Monstern zu machen, dann können wir immer noch deren Frauenfeindlichkeit ins Rennen schicken.

Mal davon abgesehen, das die Frauen in allen großen Weltreligionen nicht gerade gut wegkommen und sogar in der Bibel eine klare Rollenaufteilung daher kommt, nämlich die drei K’s, also Kinder, Küche, Kochen und vielleicht aus früheren Zeiten auch nach die Versorgung des Viehs, so muss ja, wenn man dieser Studie glaubt, Deutschland schon längst „Islamisiert“ sein. Denn die Theorie, das nur Muslime ihre Frauen Prügeln, ist wirklich nur eine Theorie.

Es stellte sich zunächst heraus, dass Deutschland im europäischen Vergleich nicht etwa auffallend friedlich, zivil, emanzipiert abschneidet, sondern in punkto Prügelquote im “mittleren bis oberen Feld” rangiert. 40 Prozent der Frauen in Deutschland gab an, körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt zu haben – oder beides. Das ist alarmierend – und bestätigte in etwa Dunkelfeldschätzungen der Frauenpolitik und Frauenprojektebewegung – die stets für hoch gegriffen gehalten worden war. Auffallend war, dass die Studie hinsichtlich der “Gewalt in Paarbeziehungen” Ergebnisse zu Tage förderte, die alle jemals geschätzten Daten in den Schatten stellten. Jede vierte Frau erzählt von Gewalt durch ihren Freund, Geliebten, Ehemann. Und dabei sind es nicht die kleinen Schubsereien oder leichten Ohrfeigen, die den Kohl fett und die Zahl beeindruckend machen. 64 Prozent der Betroffenen berichten von Übergriffen, die zu Prellungen, Verstauchungen, Knochenbrüchen, offenen Wunden, Kopf- und Gesichtsverletzungen führen. Der Würger, Schläger, Vergewaltiger ist nicht der fremde Mann. Die Gefahrenzone nicht der dunkle Park. Das Böse schleicht auf Hauspantoffeln.

Geprügelt wird in jeder Gesellschaftsschicht und Einkommensgruppe. Unterschiede bestehen in Form und Ausprägung von Gewalt, als auch in deren Sichtbarwerden. So sind körperliche Übergriffe in der Unterschichtenfamilie in einem Mietshaus kaum zu überhören. Im Vergleich dazu, vermutet Monika Schröttle, Leiterin des Forschungsprojektes, finde man in der oberen Mittelschicht oder Oberschicht verdecktere, subtilere Gewalt. Die Gewalt ist wohlhabend oder arm und gehört allen erdenklichen kulturellen Gruppen an – signifikant ist vor allem eines: 70 Prozent der Übergriffe geschehen in Wohnungen. Die schwersten aller Verletzungen werden in Beziehungen zugefügt. Je größer die finanzielle und existenzielle Abhängigkeit desto länger verharren die Frauen in den Beziehungen. Und je länger die Beziehungen bestehen, desto niedriger sinkt die Hemmschwelle, und umso exzessiver wird die Gewalt. Und: Selten wenden sich Frauen an Ärzte, Frauenhilfseinrichtungen oder die Polizei. Weniger als elf Prozent aller Frauen gab an, nach körperlicher oder sexueller Gewalt mit einem professionellen Helfer gesprochen zu haben. Zu groß war die Scham, sich als Opfer auszustellen – oder gar den Vertrauten schuldig zu sprechen.

Also hat der Muslimophobe Mob aus der ganz rechten Ecke wiedereinmal gezeigt, das seine Vorstellungen nicht so ganz der Realität entsprechen, zumal dann, wenn man sich die Rollenverteilung derer ansieht, die das „3.Reich“ ganz toll finden und gerne wieder hätten.

Alles in allem ist es doch ein guter Ansatz, um die Lügen und Horrorgeschichten der Nazis zu wiederlegen.

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