Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Ulfkotte und die CDU – im Rassismus vereint

Posted by Botschaft - 03/12/2008

so scheint es jedenfalls, denn bei einem seiner jüngsten Auftritte hatte Herr Ulfkotte, der Wegbereiter des Rechtsradikalen und durcvh den Verfassungsschutz observierten Vereins „Pax Europa“ und bester Freund des PI-Betreibers Herre, nichts besseres zu tun, als Muslimas „GangBang“ vorzuwerfen.

Das ganze spielte sich am 3.10.2008 in Mössingen, einer Kleinstadt 15 Kilometer südlich von Tübingen ab, beim dortigen CDU-Kreisverband. Der ganze „Vortrag“ hatte es gehörig in sich, denn in der Presse war folgendes zu lesen:

‘Migration zwischen Integration und Isolation’ lautete der Titel der Veranstaltung, zu der die Mössinger CDU am 3. Oktober, dem ‘Tag der deutschen Einheit’, ins Delicasa geladen hatte. Neben Herbert Müller vom Landesamt für Verfassungsschutz war auch Udo Ulfkotte eingeladen – […]

[…], Kritiker werfen Ulfkotte anti-islamisches Agieren und mangelnde Seriosität vor. Ulfkotte ist Gründer des Vereins ‘Pax Europa’, der nach eigenen Aussagen die ‘christlich-jüdische Tradition’ der europäischen Kultur bewahren will.

Ähnliches will auch der rechtsklerikale Verein ‘Die Wende – Aktion zur geistig-kulturellen Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln’, dessen zweiter Vorsitzender Sascha Mück ist. Der steht auch dem Mössinger CDU-Stadtverband vor. Mück hatte Ulfkotte als Referenten für die Jahrestagung im Delicasa vorgeschlagen, kannte er ihn doch bereits als ‘Wende’-Referent. ‘Er ist ein Islamkenner’, sagte Mück jetzt dem SCHWÄBISCHEN TAGBLATT. Immerhin habe Ulfkotte mit Muslimen zusammengelebt. ‘Und wir wollten eine objektive Veranstaltung’, so Mück weiter.

So ganz objektiv war die Veranstaltung dann aber wohl doch nicht, wie Berthold Thiel, Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion, berichtet. ‘Ulfkotte hat unmögliche Dinge gesagt, wie etwa, dass die Frauen hierzulande seien wie ein Stück rohes Fleisch auf einem Tisch, um den Katzen schleichen. Irgendwann würde die Katze zuschnappen – die Frauen bräuchten sich also nicht zu wundern, wenn sie vergewaltigt würden.’ Für Thiel war diese Aussage neben etlichen Hetz-Attacken gegen Muslime ‘unerträglich’. ‘Alles in allem war Ulfkottes Vortrag unappetitlich und unwürdig’, sagte Thiel. Zudem habe der Referent nichts zu seinem Thema ‘Islamische Netzwerke in Süddeutschland’ gesagt.

Nach dem Referat forderte Berthold Thiel die rund 70 Gäste auf, den ‘Tag der offenen Moschee’, der zeitgleich war, zu besuchen und sich dort mit den Menschen zu unterhalten. ‘Wir leben hier gut miteinander’, habe er gesagt, so Thiel. Daraufhin sei er aus dem Publikum als ‘Störer’ beschimpft und gefragt worden, was er auf dieser Veranstaltung eigentlich zu suchen habe.

Thiel möchte zu dem Bericht noch etwas klar stellen: Die Aussage über Frauen, die selbst schuld seien, wenn sie vergewaltigt würden, stammt nicht von Udo Ulfkotte. Das legt auch Ulfkotte selbst in einem Brief an die Redaktion dar: Er habe demnach lediglich den bisherigen obersten Mufti (islamischer Rechtsgelehrter) von Australien, Scheich al Hilali, zitiert, den er auch namentlich genannt habe. (ST

Ulfkottes Masche ist immer dieselbe: Er zitiert irgendeinen radikalen Islamisten und überträgt dessen krude Ansichten ganz pauschal auf sämtliche Muslime. Welches Motiv dieser primitiven Propaganda zugrunde liegt, ist wirklich nicht schwer zu erraten. Der eigentliche Skandal besteht aber darin, dass sich der angebliche Islamkenner an der Basis der CDU so großer Beliebtheit erfreut, denn dort ist Ulfkotte ein häufiger und gern gesehener Gast. Das ist zwar sicherlich nicht typisch für das Gros der Partei, bedenklich ist es aber schon, wenn eine der großen Volksparteien einem solchen Mann, der vor allem in den letzten Jahren wegen der Verbreitung absurder Falschbehauptungen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stand, eine Plattform bietet.

Und: der Obermufti, von dem da die Rede ist, hat nichtmal in Australien etwas zu melden.

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Eine Antwort to “Ulfkotte und die CDU – im Rassismus vereint”

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