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Mufti verurteilt Terror

Posted by Botschaft - 07/12/2008

Millionen muslimische Pilger sind am Wochenende zur Hadsch im saudiarabischen Mekka zusammengeströmt. Nach Gebeten und innerer Einkehr am Samstag im Mina-Tal stiegen die Gläubigen am Sonntag auf den Berg Arafat, wo der Prophet Mohammed seine letzte Predigt gehalten haben soll. Die Zahl der Pilger allein aus dem Ausland erreichte dieses Jahr mit gut 1,7 Millionen einen neuen Höchststand, wie die saudiarabische Regierung mitteilte.

Die Pilger machten sich am Samstagmorgen zu Fuß oder in Bussen auf den Weg ins Mina-Tal, um dort zu beten. Die Nacht verbrachten sie traditionell in Zelten, bevor sie am Sonntag auf den Berg Arafat stiegen. Dort soll der Religionsgründer Mohammed vor mehr als 1400 Jahren seine letzte Predigt gehalten haben.

Der saudiarabische Mufti Abdel Asis el Scheich rief die Muslime auf, sich dem Terrorismus entgegenzustellen. Sie müssten sich vor dem Terrorismus in all seinen Form in Acht nehmen und „ungerechte und aggressive (…) kriminelle Banden“ bekämpfen, sagte der Geistliche beim Gebet in der Namera-Moschee auf dem Arafat. Die internationale Finanzkrise führte er auf die Missachtung der Scharia zurück. Im islamischem Recht gelten Zinsen als Bezahlung ohne Leistung und damit als Wucher.

100.000 Sicherheitskräfte im Einsatz
Das saudiarabische Innenministerium teilte am Samstag mit, dieses Jahr seien mehr als 1,7 Millionen Menschen aus dem Ausland gekommen, um an der Hadsch teilzunehmen. Medien schätzten die Gesamtzahl der Pilger auf etwa drei Millionen. Laut Koran sollte jeder Muslim einmal im Leben an der Hadsch teilnehmen, sofern seine Gesundheit und seine Mittel es erlauben.

Um Massenpaniken und andere Zwischenfälle zu verhindern, wurden rund 100.000 Sicherheitskräfte eingesetzt. 11.000 Mediziner und Sanitäter, 140 Erste-Hilfe-Zentren sowie 24 Feldlazarette mit insgesamt 4000 Betten standen bereit. Freiwillige verteilten Essen und Getränke an die Pilger.

Vor zwei Jahren waren bei einer Massenpanik 264 Menschen ums Leben gekommen, 1990 sogar mehr als 1400. Dieses Jahr seien noch keine Zwischenfälle gemeldet worden, erklärte der Gouverneur von Mekka, Prinz Chaled el Faisal bin Abdel Asis. Zum Schutz vor terroristischen Anschlägen wurden erstmals zwei US-Hubschrauber mit modernster Überwachungstechnik eingesetzt.

Am Montag sollten die Pilger nach Mina zurückkehren, wo das Opferfest Eid el Adha begangen wird. Mit dem Opfer eines Tiers, zumeist eines Schafes, erinnern die Muslime an Abrahams Bereitschaft, Gott seinen Sohn zu opfern. Danach wird die Hadsch mit der symbolischen Steinigung des Teufels abgeschlossen. Bei diesem Ereignis ist die Gefahr einer Massenpanik besonders groß.

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