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Demo zum Tod des 15-Jährigen Alexis Grigoropoulos

Posted by Botschaft - 16/12/2008

Mit Böllern, Transparenten und Papierflyern wollten mehrere junge Menschen am Samstagabend auf dem Traunsteiner Christkindlmarkt auf den Tod des 15-Jährigen hinweisen, der vor den Ausschreitungen in Griechenland vergangene Woche von einem Polizisten erschossen wurde. Da die Versammlung nicht angemeldet war, musste die Polizei einschreiten.

Gegen 18.30 Uhr erhielt die Polizei am Samstag die Mitteilung, dass auf dem Christkindlmarkt mehrere junge Menschen Papierflyer verteilen und mit Böller werfen würden. Bereits bei der Anfahrt zum Christkindlmarkt sahen die Beamten etwa zehn junge Leute, die zum Teil Transparente dabei hatten. Diese flüchteten, als sie die Dienstfahrzeuge sahen. Die Beamten erwischten einige von ihnen und fanden mehrere hundert Papierflyer vor. Ein 17-Jähriger hatte ein 20 Zentimeter langes Klappmesser und eine schwarze Sturmhaube mit Augenschlitzen dabei.

Der Inhalt der Flyer bezieht sich auf den Tod des 15-Jährigen, der im Rahmen der Ausschreitungen in Griechenland ermordet worden ist. Die Papiere trugen die Überschrift: „Kapitalismus tötet“ und der Text endete mit „Griechenland zum Flächenbrand“. Die Teilnehmer der unangemeldeten Demonstration sind zwischen 16 und 31 Jahre und waren aus dem gesamten oberbayerischen Raum angereist. Unter ihnen war auch ein 25-jähriger Münchener, der bereits als gewaltbereit und dem linken Spektrum zugehörig polizeilich bekannt ist. Auf Nachfrage über den Grund, sich gerade auf dem Christkindlmarkt in Traunstein zu treffen und dort zu den Vorfällen in Griechenland zu demonstrieren, bekamen die Beamten keine Antwort.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Teilnehmer der geplanten Demonstration anfangs von den Passanten auf dem Christkindlmarkt nicht wahrgenommen wurden. Um Aufmerksamkeit zu erregen, warfen die jungen Menschen Böller in den eigenen Reihen. Verletzt wurde bei der Aktion aber niemand. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt nun wegen einer nicht angemeldeten Versammlung, wegen der gefährlichen Gegenstände und den Böllerschüssen.

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