Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Zensur in Zeiten des Krieges/Neonazis in den USA haben massiven Zulauf

Posted by Botschaft - 17/01/2009

Arte-Reportage am heutigen Abend, mit folgenden Themen:

Gaza: Krieg der Bilder und Worte

von Anthony Headley und Christophe Kenck – ARTE GEIE / Toni Comiti – Frankreich 2009
Während die israelische Armee die dritte Phase ihrer Offensive im Gazastreifen vorbereitete, schauten die ARTE-Reporter hinter die Kulissen des Kriegs der Worte: Journalisten ist der Eintritt nach Gaza verboten, beide Seiten, Israelis und Palästinenser verbreiten die Bilder und die Nachrichten, die nur ihre Sicht der Wahrheit stützen.

Die Regierung Israels verschanzt sich hinter einer wahren Armee von Kommunikatoren.
Die ARTE-Reporter begleiteten Yigal Palmor, den Pressesprecher des Außenministeriums. Jeden Tag gibt er zahlreiche Interviews für die internationalen Medien, er ist stets auf dem neuesten Stand des Krieges und er bemüht sich, so wenig wie möglich über die zivilen Opfer des Konfliktes zu reden.
Yigal Palmor verbreitet die israelische Sicht des Krieges auch über das Internet. Er ließ die ARTE-Reporter bei den Video-Konferenzen mit den israelischen Botschaftern in den europïschen Hauptstädten drehen – dort bespricht er die offiziellen Pressemitteilungen, die den Menschen in Europa diesen Krieg erklären sollen.
Die Hamas schlägt zurück, indem sie eigene Bilder über das Internet verbreitet: Sie sprechen von „Massakern“ und vom „zionistischen Holocaust“.

Die Reportage berichtet auch über die Frustrationen der Journalisten, die nicht in den Gazastreifen dürfen, um von dort zu berichten. Die Israelis organisieren offizielle Führungen, vor allem nach Sderot – in die Stadt, die, vier Kilometer von der Grenze des Gazastreifens entfernt, von den Raketen der islamistischen Kämpfer heimgesucht wird.
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Der Obama-Effekt oder: der neue Rassismus

Von Thomas Dandois und Pierre Creisson – ARTE GEIE / Camicas Productions – Frankreich 2008
Washington, 4. November 2008 : Barack Obama wird zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt – der erste Farbige, der in das Weiße Haus einziehen wird.
Dieses „Yes we can“ der Millionen Amerikaner, die Obama wie einen Erlöser aus den dunklen Bush-Jahren feiern, wird von vielen anderen gefürchtet, von den Reaktionären, den Rednecks, den Rassisten: Sie rotten sich zusammen und sie handeln, auf ihre Weise: Seit der Wahl Obamas wurden in den USA mehr als 200 rassistische Übergriffe gezählt.

Der Klu Klux Klan, der im Wahlkampf empfohlen hatte, für Obama zu stimmen, hat seit der Wahl einen ungeheuren Zulauf von neuen Mitgliedern. In Indiana allein sind 8000 Männer und Frauen neu beigetreten, unter ihnen 2000 junge Menschen unter 18 Jahren. Sie treffen sich in Trainingscamps, die Zahl der rassistischen Übergriffe steigt – und dies belegt die Rückkehr der „White Power“.

In ihren Parolen voller Drohungen und Hass verhüllen die Leader des Klan kaum, dass es sich dabei um Aufrufe zum Mord handelt. Besessen von ihren Vorstellungen des „civil war“ kämpfen sie auch verstärkt mit legalen Mitteln: Petitionen, juristischen Eingaben und politische Demonstrationen. Doch noch erzielen sie keine große Wirkung. In den zwanziger Jahren zählte der Klan gut 2 Millionen Mitglieder in den USA. Heute treffen sich in den 17 unabhängigen Gruppen um die 40 000 Anhänger. Mark Potok, Mitglied des Southern Poverty Law Center und dort Kämpfer gegen den Rassismus, will den neuen Hass nicht dramatisieren – aber angesichts der regelmässigen Mord-Aufrufe im Internet ruft er zur Wachsamkeit auf. Zweimal während der Wahlkampagne deckte das FBI gegen Obama geplante Attentate auf – das war eine erschreckende Premiere in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.

Verpufft der neue Hass oder wird er sich zu einem neuen Gegenwind aufblähen? Die ARTE-Reporter fuhren in den Süden der USA, in das Kernland des reaktionären Amerika.
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