Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Starker Protest gegen Geschichtsfälschung durch Naziterroristen

Posted by Botschaft - 20/01/2009

Breites Bündnis will Neonaziaufmarsch am 14. Februar in Dresden verhindern

Zum wiederholten Mal mobilisieren Neonazis aus dem In- und Ausland für den 14. Februar zu einer Großdemonstration nach Dresden. Organisiert wird der rechte »Trauermarsch« auch in diesem Jahr von der »Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO), die sich als »Nachwuchsorganisation der Vertriebenen« bezeichnet. Unterstützt von der NPD, wollen JLO und Rechtsradikale aus ganz Europa angeblich an jene Menschen erinnern, die bei der Bombardierung der Stadt durch die Anti-Hitler-Koalition im Februar 1945 ums Leben kamen.

In diesem Jahr ruft erstmals ein breites Bündnis, darunter die Antifaschistische Linke Berlin (ALB), Politiker der Linkspartei sowie verschiedene Künstler zur Verhinderung der rechtsextremen Veranstaltung auf. Unter dem Motto »No pasarán! Kein Ort für die Verdrehung der Geschichte!« wollen sich die Antifaschisten den Rechten in den Weg stellen.

Denn den Nazis dürfte es weniger um Trauer, sondern vor allem um Vernetzung und Ideologiebildung. Mit einem positiven Bezug zum Nationalsozialismus wollen sie strömungsübergreifende Einigkeit nach außen demonstrieren, konstatieren die Organisatoren in ihrem Aufruf zum Protest. Dadurch werde ein Klima geschaffen, in dem Angriffe auf Migranten, Muslime, Linke und alle anderen, die nicht in das Weltbild der Nazis passen, zur Normalität würden, heißt es weiter.

In den vergangenen Jahren hatten neben bürgerlichen Nazigegnern nur einige Splittergruppen gegen die Rechten protestiert. Mit Sprüchen, wie »Bomber Harris do it again!« und »Alles Gute kommt von oben!« provozierten diese allerdings vor allem die Dresdner Bevölkerung.

Das diesjährige antifaschistische Bündnis, das mehrere hundert Menschen in der Elbmetropole erwartet, verzichtet auf solche Parolen. Ein Zusammenschluß aus Parteien, Kirchen und Gewerkschaften ruft unter dem Motto »Geh Denken!« ebenfalls zur Verhinderung des Aufzugs auf. »Während Leningrad, Rotterdam oder Coventry Ziele des deutschen Angriffs- und Vernichtungskrieges waren, sei Dresden bombardiert worden, um die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zu beenden«, heißt es im Aufruf dieses Bündnisses.

Antifademonstration: 14. Februar 2009, 11 Uhr, Dresden, Hauptbahnhof

www.antifa.de

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