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Israel: Eine besondere Schule ohne Hass

Posted by Botschaft - 24/01/2009

Im Westen Jerusalems, in dem Viertel Kiriat Yovel liegt die Hattie-Friedland-Schule, eine Lehranstalt mit Symbolcharakter: Seit 30 Jahren unterrichten die Lehrer hier – zur Zeit 100 Schüler – Juden, Christen, israelische Araber und Palästinenser im Alter zwischen 6 und 21 Jahren. Sie alle teilen dasselbe Schicksal, sie sind taub. Einige von ihnen haben noch ein Restgehör, andere sind vollkommen taub und das macht die Kommunikation für sie sehr schwer.

In den Klassenzimmern und auf dem Schulhof entstehen Freundschaften, auch unter den Lehrern, die wie ihre Schüler aus allen Bevölkerungsgruppen in Jerusalem stammen. Die Direktorin Gillah Tatar wacht über ihre Schützlinge und bemüht sich, das durchaus fragile Gleichgewicht in dieser stillen Welt zu wahren. Sie selber, eine Jüdin, geboren in Israel, kennt das Schicksal tauber Kinder aus ihrer eigenen Familie: zwei ihrer Geschwister waren auf der Schule.

Die ARTE-Reporter haben ein paar Tage gemeinsam mit den Schülern in ihrer einzigartigen Schule verbracht und vor allem zwei von ihnen näher kennengelernt: sie durften ihre Familien zu Hause besuchen, Israelis und Palästinenser. Wir lernen in dieser Reportage ihre Sicht auf die Welt kennen, ihre Ansichten über diesen Konflikt, ihre Vorstellungen von der Koexistenz und ihre Wünsche für die Zukunft. Denn ihre Chancen nach dem Schulabschluss unterscheiden sich sehr. In der israelischen Gesellschaft haben es taube Kinder und Erwachsene leichter sich zu integrieren als bei den Palästinensern – dort gilt Taubheit als ein Makel, den es zu verstecken gilt, und die hohe Arbeitslosigkeit macht es tauben Palästinensern sehr schwer, einen Arbeitplatz zu finden.(ARTE)
………………………………………………………………………..Videolink

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