Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Enttarnt!

Posted by Botschaft - 09/02/2009

Antisemitische Äußerungen finden sich auch in Veröffentlichungen der deutschen Piusbrüder. Bei der Auswertung Hunderter Texte stieß das TV-Magazin „Report Mainz“auf Belege dafür. Auch dem SPIEGEL liegen solche Dokumente vor. Der Zentralrat der Juden ist empört.

Piusbruder Williamson: Eingetroffener Fluch Foto: REUTERS

Mainz – Laut „Report Mainz“ heißt es zum Beispiel in einer im Jahr 2000 verbreiteten Schrift der Piusbruderschaft: „Es unterliegt keinem Zweifel, dass jüdische Autoren an der Zersetzung der religiösen und sittlichen Werte in den zwei letzten Jahrhunderten einen beträchtlichen Anteil haben.“

An anderer Stelle werde formuliert: „Das Ausleihen von Geld gegen hohe Zinsen und der so betriebene Wucher (…) machten die Juden verhasst.“ Der Distriktobere der Piusbruderschaft für Deutschland, Pater Franz Schmidberger, sagte in einem Interview des ARD-Magazins: „Ein bisschen etwas Wahres ist da schon dran.“ Anliegen der Bruderschaft sei es aber, „mit allen Menschen, auch mit den Juden, ein friedliches Zusammenleben zu pflegen“.

Doch daran kann man zweifeln.

„Das jüdische Volk war einmal das auserwählte“, heißt es nach SPIEGEL-Informationen in der allerneuesten Februar-Titelgeschichte des „Mitteilungsblattes für den deutschen Sprachraum“. „Bei seiner ersten Ankunft hat sich aber die Masse des Volkes dem Messias verweigert.“ Deswegen sage die Bibel: „Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder.“ Es wurde erst Ende vergangener Woche veröffentlicht – lange Zeit nach dem Eklat um Holocaust-Leugner Williamson. (weiterlesen)

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