Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

So genannter „Trauermarsch“ in Dresden

Posted by Botschaft - 09/02/2009

(…)“Am 14. Februar führt die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland ihren jährlichen Trauermarsch für die Opfer der sinnlosen Zerstörung der schönen sächsischen Elbmetropole Dresden durch, die am 13.,14. und 15. Februar 1945 fast vollständig zerstört wurde, und wobei mehrere tausend Zivilisten ihr Leben lassen mussten.” So viel dazu. Was die Veranstalter viel mehr zu interessieren scheint, ist ein ritualisiertes Räuber-und-Gendarm-Spiel. Kommen mehr Gegendemonstranten als Rechte? Halten die sich so brav an das von den Rechten so geliebte Versammlungsgesetz? Ein Ziel der Rechtsextremisten ist es auf jeden Fall, die Gegendemonstranten als zugereiste Krawallmacher zu diskreditieren, von denen sich die Dresdner Zivilbevölkerung schon lange abgewendet habe.(…)

(…)Offiziell hält sich die NPD im Vorfeld des Dresdner Aufmarsches eher zurück – unter den Regeln der Veranstalter findet sich auch der Hinweis, dass Parteifahnen nicht mitgebracht werden sollen – auf den Homepages des NPD-Stadt-, Land- und Bundesverbandes wird lediglich an prominenter Stelle zum Aufruf der Veranstalter verlinkt, der “Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland” (früher “Junge Landsmannschaft Ostpreußen”). Hierbei handelt es sich offenbar um eine Kaderschmiede, das sich stark aus dem Burschenschaftsmilieu speist; einem Kaderbecken, aus dem auch frühere JN-Vorsitzende Stefan Rochow (2002-2007) und der Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel entstiegen – jener Gansel, der die Bombardierung Dresdens 2005 als “Bombenholocaust” bezeichnete.(…)

Advertisements

Sorry, the comment form is closed at this time.

 
%d Bloggern gefällt das: