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Aufrecht gegen Sekten

Posted by Botschaft - 11/02/2009

Ursula Caberta ist Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology in der Hamburger Innenbehörde

Als hartnäckige Aufklärerin über die Machenschaften der Scientology Organisation hat sich Ursula Caberta über die Grenzen Hamburgs einen Namen gemacht. Nun wurde bekannt, dass die 58-jährige Leiterin der 1992 gegründeten »Arbeitsgruppe Scientology« (AGS) und der Obersten Landesjugendbehörde für den Jugendschutz bezüglich neureligiöser, ideologischer Gemeinschaften und Psychogruppen in der Hamburger Innenbehörde, wie es im korrekten hanseatischen Amtsdeutsch heißt, ihre Arbeit niederlegen wird.

Offizieller Grund: Caberta hege nach mehr als 16 Jahren Tätigkeit den Wunsch, sich beruflich zu verändern. Die streitbare »Sektentante« (Caberta über Caberta), die Sex-Magiere und Satans-Ordensbrüder das Fürchten lehrt, sei, so wird auf den Behördenfluren gemunkelt, verstimmt über den Personalmangel, dem sie durch ihren obersten Dienstherrn ausgesetzt sei. Von vier Planstellen zur Abwehr der »Spökenkieker« (plattdeutsch für Geisterseher), wie Caberta Anhänger okkulter Praktiken zu bespötteln pflegt, sind nur zwei besetzt. Deutschlands bekannteste Exorzistin will laut »Bild« jetzt in die Sozialbehörde wechseln.

Die Diplom-Volkswirtin war von 1986 bis 1992 Abgeordnete der SPD in der Hamburgischen Bürgerschaft. Als Scientology-Mitglieder Anfang der neunziger Jahre versucht hatten, durch dubiose Immobiliengeschäfte Einfluss auf Hamburgs Politik und Wirtschaft zu nehmen, zog der Senat die Notbremse. Er betraute die gebürtige Hamburgerin und damalige rechtspolitische Sprecherin der SPD – 2001 verließ sie die Partei und trat zur Bundestagswahl 2005 für die WASG an – mit dem Aufbau einer Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der »verfassungsfeindlichen Organisation mit Gewinnerzielungsabsichten«, wie Caberta die Scientologen bezeichnet.

Die offenbar von oben forcierte Entscheidung der Sekten-Expertin sorgt für Kritik von den Oppositionsbänken der Bürgerschaft: »Der Psycho-Konzern Scientology hat es in über 15 Jahren nicht hinbekommen, Frau Caberta zu zermürben«, kommentiert der SPD-Innenexperte Andreas Dressel das Ausscheiden der »Schwarzbuch Scientology«-Autorin. »CDU-Innensenator Ahlhaus hat das offenbar in nicht mal zwölf Monaten geschafft.«

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