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Fahndung nach Naziterroristen viel zu spät eingeleitet

Posted by Botschaft - 22/02/2009

Nach Aufmarsch in Dresden: Polizei sucht schwedischen Neonazi nun doch per Haftbefehl

Nach dem Überfall deutscher und schwedischer Neofaschisten im Anschluß an einen rechten Großaufmarsch am vorletzten Samstag in Dresden sucht die Staatsanwaltschaft Gera nun einen der drei beschuldigten Schweden per Haftbefehl. Gegen den 21jährigen sowie gegen alle weiteren Insassen eines Busses voller Neonazis werde wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und wegen Landfriedensbruchs ermittelt, bestätigte ein Justizsprecher am Wochenende.

Die Rechtsextremen hatten die Insassen eines Busses von Gewerkschaftern und Linksparteianhängern, die sich an den Protesten gegen den Aufmarsch der Neonazis in Dresden beteiligt hatten, an der Thüringer Raststätte »Teufelstal« angegriffen. Dabei erlitt ein Neonazigegner einen Schädelbruch, vier weitere wurden verletzt.

Nach dem Angriff erhoben sowohl Vertreter der Gewerkschaften ais auch der Linkspartei schwere Vorwürfe gegen Polizei und Justiz. Diese hatten nicht verhindert, daß die drei aus Schweden stammenden Neofaschisten, die an dem Überfall beteiligt waren, am Montag voriger Woche unbehelligt in ihr Heimatland ausreisten.

Bei einem weiteren Übergriff von Rechtsextremen, der sich ebenfalls am vorletzten Samstag auf dem bei Chemnitz gelegenen Rastplatz »Rabensteiner Wald« abspielte, waren offenbar Dortmunder Neonazis beteiligt. Sieben ihrer Gegner aus Weimar waren dort von 60 Neofaschisten überfallen worden.

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