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Sympatisanten der NPD in der CDU

Posted by Botschaft - 24/02/2009

Am Montag berichteten mehrere Zeitungen, daß Bernhard Lasinski wieder Mitglied der Berliner CDU ist. Lasinski war nach Teilnahme an einer NPD-Demonstration 2006 zum Austritt gedrängt worden. Das Mitglied des Vorstandes der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin Evrim Baba erklärte dazu:

Die CDU zeigt sich handlungsunfähig und duldet weiterhin NPD-Sympathisanten in ihren Reihen. Mit Bernhard Lasinski kehrt ein Mann zurück in die Reihen der CDU, der nach Bekanntwerden von Kontakten zur NPD vor drei Jahren aus der Partei ausgetreten war.

Damals kokettierte der CDU-Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl Friedbert Pflüger noch damit, daß Leute, die mit der NPD zusammenarbeiten oder demonstrieren, nichts in der CDU zu suchen hätten. Im Superwahljahr 2009 zeigt die CDU-Pankow nun aber, auf welcher personellen Grundlage sie ihre Partei unterstützen will.

Lasinski hatte an der Demonstration »Nein zur Moschee in Pankow« der NPD neben den üblichen Verdächtigen aus dem Umfeld der NPD und der Kameradschaften sowie dem ehemaligen Landesgeschäftsführer der Republikaner sowie Kreisvorsitzenden in Pankow, Detlef Britt, teilgenommen. Was damals noch ein mittlerer Skandal war, ist inzwischen zu einer handfesten Allianz aus Rassisten, militanten Rechtsextremen und Rechtskonservativen geworden. Einen offensichtlichen Freund der NPD in ihren Reihen zu dulden, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen. Wer in der Berliner CDU jetzt noch vom Kampf gegen Rechtsextremismus spricht, muß sich fragen, ob er sich nicht lächerlich macht.

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