Antifaunited

Against increasing racism and the contempt for mankind in Germany and Europe, against Peoplephobie, against criticism prohibitions, against Nazis

Immer mehr Jugendliche und Senioren sind süchtig

Posted by Botschaft - 15/03/2009

Mecklenburg-Vorpommern(ndr.de)

Jugendliche und Senioren in Mecklenburg-Vorpommern leiden zunehmend unter Suchtkrankheiten. Hauptproblem sei nach wie vor Alkohol, sagte der Vorsitzende der Landesstelle für Suchtfragen, Peter Grosch, am Rande einer Tagung mit Vertretern von Selbsthilfegruppen in Waren.

Alkoholverbot für Jugendliche gefordert
Grosch forderte ein Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren. Es gehe darum, das Nutzen von Alkohol zu verbieten, nicht nur das Kaufen. So müssten beispielsweise Polizisten einschreiten, wenn sie junge Menschen trinken sehen. „Wir haben Suchtkranke, die sind 16, 17, 20 Jahre alt“, sagte Grosch. Diese stünden oft vor großen Problemen, etwa wie sie den Schulabschluss schaffen und den Einstieg ins Berufsleben finden können.

Auch Senioren immer öfter abhängig
Auch bei älteren Menschen sind dem Experten zufolge Suchtkrankheiten auf dem Vormarsch. Senioren versuchten beispielsweise, unbewältigte Lebenseinschnitte, wie den Tod des Partners, mithilfe von Alkohol zu vergessen. Auch der der Renteneintritt sei für manche älteren Menschen ein enormes Problem. Ein Grund für den Anstieg der Suchtkrankheiten bei Senioren liege aber auch an der generell gestiegenen Lebenserwartung, auch Süchtige würden älter.

Suchthilfe steht vor neuen Herausforderungen
In den landesweit mehr als 300 Selbsthilfegruppen versuchten aufgrund dieser Entwicklungen immer mehr Jugendliche und Ältere, von ihrer Sucht loszukommen. Die Gruppen seien gerade dabei, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen. „Im Jugendbereich kann es zum Beispiel Sinn machen, die Selbsthilfe an Sport- und Freizeitaktivitäten zu knüpfen“, sagte Grosch. Bei Senioren könnten die Treffen mit thematischen Angeboten zu Themen wie Trauer bereichert werden. Den Weg zu Selbsthilfegruppen weisen beispielsweise Ärzte und Suchtberatungsstellen.
Stand: 14.03.2009 14:32

Advertisements

Sorry, the comment form is closed at this time.

 
%d Bloggern gefällt das: